Reporter ohne Grenzen

2018 habe ich verstärkt wahrgenommen, wie sehr Meinungs- und Pressefreiheit zunehmend auch in Europa und vor allem weltweit immer mehr bedroht werden. Es hat mich entsetzt zu sehen, wie gefährdet Reporter*innen sind, wenn sie über Missstände und gesellschaftspolitische Veränderungen berichten. Ich verurteile es, wir willkürlich Reporter*innen festgenommen, beschuldigt, angeklagt und verurteilt werden.

Ich trauere um die investigativen Journalist*innen, die im Rahmen ihrer Arbeit gefoltert und ermordet wurden und werden. In meinen Gedanken bin ich bei ihren Familien, Angehörigen, Freund*innen und Kolleg*innen und wünsche ihnen Kraft und Unterstützung.

Als Supervisorin übe ich selbst einen Beruf aus, der auf der Basis von Demokratie, Menschenrechten und Meinungsfreiheit aufbaut.

Zusammen mit Fachkräften schaffe ich einen geschützten Rahmen, in dem Kommunikation, Austausch, Selbstreflexion, kritische Betrachtung, Ansprechen von Konflikten, Lösungsfindung, Perspektivenvielfalt, Feinfühligkeit, Respekt, Toleranz, Schutz von schutzbedürftigen Menschen und vieles mehr, Thema sein darf.

Frei sprechen zu können, andere Meinungen zu hören, Vielfalt zu zulassen, sie nicht als Bedrohung, sondern als Geschenk, als Ressourcen, ja als Lebensgrundlage zu sehen, sind meiner Meinung nach Grundlagen jeder Supervision.

Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, Reporter ohne Grenzen zu unterstützen.

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/freianzeigen/Spenden_Banner_300x250.jpg

Wenn Sie mehr über die Arbeit von Reporter ohne Grenzen erfahren möchten, können Sie sich hier informieren:

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns/


Herzliche Grüße

Susanne Niederberger

„Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“