Supervisionsprozess

 

Ablauf eines Supervisionsprozesses

In der Regel dauert ein systemisch-lösungsorientierter Supervisionsprozess 1 bis max. 3 Jahre mit ca. 6 – 12 Sitzungen pro Jahr à 90 – 180 Minuten; je nach Bedarf und Vereinbarung.

In einem schriftlichen Vertrag regeln wir Ziele, Dauer, Intervalle, Kosten, Schweigepflicht usw.. Die Kosten für Supervision sind als Weiterbildungskosten steuerlich absetzbar.

In der Regel komme ich zu Ihnen in Ihre Räume. Für Supervision wird ein ausreichend großer und ruhiger Raum mit einem Stuhlkreis und Flipchart benötigt. Für Einzel- und LehrsupervisandInnen steht ein Beratungsraum zur Verfügung.

In den einzelnen Sitzungen reflektieren wir Ihre Anliegen, Ziele und Themen, zu denen wir neue Perspektiven, Haltungen sowie erste Lösungsschritte erarbeiten

Bei längeren Supervisionsprozessen machen wir etwa auf der Hälfte der Wegstrecke eine Zwischenauswertung, um zu überprüfen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind.

Der Supervisionsprozess schließt mit einem Auswertungsgespräch ab, indem der gesamte Prozess reflektiert und ausgewertet wird. In der Regel wird vereinbart, dass daran die Vorgesetzten teilnehmen, damit die Organisation durch die Supervision mitlernen kann. Dabei gilt die Schweigepflichtregelung: Verschwiegenheit im Persönlichen und Offenheit im Strukturellen.

Systemisch-lösungsorientierte Supervision nimmt die unmittelbare Kommunikation der Menschen in diesem Spannungsfeld in den Blick.

Obwohl diese Kommunikationsprozesse durch die Organisationen hervorgerufen und organisiert werden, führen sie ein gewisses Eigenleben, das sich beobachten, beschreiben und verändern lässt.

Supervision ist ein kreativer Prozess zwischen Ihnen und mir. Es geht darum, neue Sichtweisen zu erarbeiten, nützliche Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und Lösungen für unterschiedlichste berufliche Situationen zu konstruieren.

Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Beratungsansätzen liegt in dem Verzicht auf Problemanalyse und eine problemzentrierte Sichtweise. Stattdessen beleuchte ich den Kontext, um die komplexen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Systemebenen (Individuum, Team, Organisation) mit Ihnen zu reflektieren.

Mit systemisch-lösungsorientierten Fragen rege ich Sie zur Betrachtung von Problemen, Ambivalenzen und Lösungen aus verschiedenen, z.T. ungewöhnlichen Perspektiven an.

In der systemisch-lösungsorientierten Supervision arbeite ich hauptsächlich mit:

  • Systemisch-lösungsorientierten Fragen
  • hypnosystemischen  Methoden
  • Genogramm-/Organigrammarbeit
  • Verschiedenen Aufstellungsformen und Skulpturarbeit
  • Kreativen Methoden, Geschichten, Metaphern, Bildern
  • Beobachtungs- und Handlungsaufgaben

Es ist mir sehr wichtig, dass Sie am Ende der Supervision für sich ein konkretes Ergebnis haben. Dieses richtet sich natürlich nach den eingebrachten Anliegen und Zielen. Häufig sind dies:

  • eine veränderte Perspektive und Sichtweise
  • Beleuchtung des „ Blinden Fleckes“
  • Ideen fürs weitere Vorgehen
  • Ideen für den Umgang mit nicht so schnell zu verändernden Situationen
  • Umgang mit Ambivalenzen
  • Selbsterkenntnis und Entdeckung von schlummernden Fähigkeiten
  • Beziehungsklärung

Meine Supervisionen sind lebendig und warmherzig. Ich finde, mit Humor und Lachen geht manches leichter. Ich arbeite strukturiert, behalte den roten Faden in der Hand und bleibe am Ball.

Mein Anliegen ist, Sie fachlich wie menschlich zu unterstützen, d.h.

  •  Ambivalenzen zu erkunden und zu nutzen
  • Trauer, eigene Begrenzungen und schwierige Situation auszuhalten
  • und gerade deswegen immer wieder nach dem Positiven und dem Sinn zu suchen

Ich freue mich, Sie kennen zu lernen und Ihre Anliegen zu besprechen im Raum Bonn, Köln, Rhein-Sieg-Kreis, Altenkirchen, Koblenz bis nach Neuwied!


Systemische Supervision als kreativer Prozess. In Bonn, Köln, Rhein-Sieg-Kreis, Altenkirchen, Neuwied. Bei Teamkonflikten, zur Konfliktbewältigung und für eine verbesserte Teamkommunikation. Bei Stressbewältigung, für eine neue Kommunikation, bei Veränderungen und Neuorientierung.